3. Wertungstag

Für den heutigen Samstag wurde zum ersten Mal an diesem Wettbewerb eine Racing Task ausgeschrieben. Da die Prognosen im Prättigau und Arlberg für den Tag gut waren hatte es dieser auch in sich, Durschlegi-Landeck-Disentis-Rieden-Schänis, 304 km.

 

Als die ganze Klasse am Mattstock war wollte es dann aber nicht so richtig. Die Thermik stellte für ca. 10 min ab und so fand ich mich nach ungefähr einer Stunde mit etwa 6 weiteren Piloten der JSM just zur Eröffnung der Startlinie wieder auf dem Flugplatz Schänis. Schnell schoben wir die Flieger wieder an den Start, um nochmals zu starten mit dem Ziel am Mattstock auf 2500m zu kommen um  möglichst bald zum Gufelstock zu gleiten. Dies gelang den meisten gelandeten Piloten nach dem Schlepp dann auch und so überquerte ich nach einiger Zeit im Warteraum am Gufelstock nach 14:30 Uhr als einer der Letzten der Klasse die Startlinie. Zügig ging es voran Richtung Calanda. Einige Piloten hatten zuvor auch diese Linie mit Erfolg gewählt, jedoch konnte man auch gut die direkte Linie übers Prättigau wählen. Der Arlberg Richtung Landeck war dann etwas schwierig, wobei der Rückweg Richtung Chur wieder ganz gut ging. In der Nähe von Schiers reichte es nochmals auf 3500m, bevor die Rheintalquerung anstand. Diese war nicht gerade einfach. Um über den letzten Wendepunkt in Disentis schlussendlich Schänis zu erreichen brauchte man doch noch fast einen Höhengewinn von 2000m. Glücklicherweise gab es in Flims einen rettenden Aufwind, in welchem die meisten Teilnehmer von 1800m oder noch tiefer wieder den Anschluss fanden, bevor es via Bifertenstock weiter zum Wendepunkt in Disentis ging. Da es bereits relativ spät war und die Situation zusätzlich durch teilweise starkes Sinken nicht gerade einfacher wurde, brauchte es zum Schluss am Fuß des Bifertenstock nochmals volle Konzentration um die sichere Höhe für den Endanflug von gut 3000m zu erreichen. Sobald dies geschafft war konnte man den entspannten und zügigen Gleitflug über den Limmerensee und das Glarus zum letzten Wendepunkt welcher nur rund 4 km vom Zielkreis entfernt war unter die Flügel nehmen.

Ein nicht ganz einfacher Tag mit einer Aufgabe die sich sehen lassen kann und einigen Aussenlandungen die einige von uns noch bis spät in die Nacht auf Trab gehalten haben.

 

Sven Sprunger

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